HomeDie PfarreiEhemalige Mitarbeiter

In dieser Kategorie finden Sie einige unserer ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Pastoralassistentin z.A. Schwester Christine

Sr. Christine Kliemann war von Herbst 2009 bis Sommer 2011 in Fronleichnam tätig. Sie unterstützte während ihrer zweijährigen Einführung in den Beruf der Pastoralassistentin Herrn Albang.

 

Pastoralreferent Manfred Albang

geb.1962 in München, verheiratet, ein Kind

Schwerpunkte meiner Arbeit waren Kinder- und Familiengottesdienste, Erstkommunion-Vorbereitung und Religionsunterricht. Daneben kümmere ich mich um die Dekanatszeitschrift „Kontakte“ und das soziale Netzwerk „Fleckerlteppich“.

 
 

Schwester Michaela

Am 14. November 2006 starb nach längerer Krankheit unsere langjährige Pfarrschwester Sr. Michaela Straßner.

Mit mehr als 40 Dienstjahren in unserer Pfarrei zählteSchwester Michaela zum Fronleichnamer Urgestein.

1958 kam sie als damals noch ganz junge Heimatmissionsschwester zu uns und war seitdem mit ihrer hoffnungsfrohen Lebenseinstellung, einem unverwüstlichen Humor und ihrem herzerfrischenden Lachen nicht mehr wegzudenken.
In unserer Pfarrei war sie zuständig für die Caritasarbeit und die Senioren. Als begeisterte Reisetante organisierte sie regelmäßige Seniorenausflüge in die nähere und weitere Umgebung.

Abdruck aus "Neues aus der Gemeinde" vom 18.11.2006:

"Ich bin dankbar, dass ich 50 jahre gesund war und arbeiten konnte, - und ich habe es gern in Fronleichnam und Erscheinung des Herrn getan - , und dass ich beim Abschied von Herrn Pfarrer Joesph dabei sein konnte und es jetzt auch mein Abschied war. Unbedingt wollte ich noch das Kinderheim in Polen sehen. Auch dafür bin ich dankbar. Jetzt kann ich nicht mehr arbeiten, dehalb kann ich nun auch gut sterben."
Diese Worte von Sr. Michaela sind mir noch gut im Ohr von einem der Besuche bei ihr.
In einem großen Gottvertrauen und einer gläubigen Gelassenheit ist sie den Weg des Leidens zu Ende gegangen. Dieser Glaube und dieses Gottvertrauen waren ihre Kraft, ein Leben lang. So in Gott verankert, hat sie ihren Dienst in unserer Gemeinde Fronleichnam getan. Und dieser Dienst war vielfältig: Besuch der Neuzugezogenen, Caritassammlung, Geburtstagsbesuche, Seniorenfahrten, Ansprechpartnerin der Obdachlosen, Bürodienst usw. Dabei strahlte sie immer eine Freude und Herzlichkeit aus, gepaart mit ihrem herzlichen Lachen. Sagen wir ihr in die Ewigkeit hinüber ein großes Vergelt´s Gott für alles, was sie in fast 50 Jahren für unsere Pfarrei Fronleichnam und die Menschen hier getan hat! Von dort oben aus wird sie ein Auge auf uns haben, das hat sie mir versprochen.

P. Bernd Dangelmayer SDS

Abdruck Ihres Briefes an die Pfarrgemeinde aus "Neues aus der Gemeinde" vom 24.10.2006:

"Liebe Pfarrgemeinede von Fronleichnam!"

"Nachdem mir schon so viele Grüße, gute Wünsche, Brieflein und Karten in meinem Krankenzimmer zugekommen sind, möchte ich mich auf diesem Weg sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Da es mir nicht möglich ist, mich bei jedem einzelnen zu bedanken und ich auch nicht in der Lage bin Ihre Besuche zu empfangen, weil das einfach zuviel für mich wäre und auch zu anstrengend. Meine ehemaligen Chefs haben mich alle schon wiederholt besucht, da habe ich mich natürlich sehr gefreut. Leider kann ich nicht mehr in die Pfarrei zurückkehren - ich weiß auch nicht wie lange mir Gott noch Zeit lässt auf dieser Erde, aber das wissen wir alle nicht. Gott hat es so gefügt und dafür danke ich ihm sehr, dass mir das Abschiednehmen von der Pfarrei Fronleichnam erspart geblieben ist, der wäre mir viel zu schwer gefallen. Nachdem ich 48 1/2 Jahre mit großer Freude und in Gesundheiut meiner Arbeit nachgehen konnte, keinen Tag krank war - dafür kann ich Gott nicht genug danken. Ich wusste nicht was Kranksein heißt. Gott sei Dank! Meinen 70. Geburtstag konnte ich ja in voller Gesundheit noch feiern und bin jetzt 72 Jahre, da hab ich in letzter Zeit schon gemerkt, dass meine Kraft allmählich nachlässt, aber ich hatte - Gott sei Dank - keine Zeit darüber nachzudenken. Dass diese Krankheit so schnell kam, damit habe ich nicht gerechnet. Gott hat alles recht gemacht. Bedanken möchte ich mich bei Ihnen allen für das Gebet. Bedanken möchte ich mich noch besonders bei allen Mitarbeitern, Caritas-Sammlern, Kontakte- und Brief-Austrägern und wo immer Sie mir entgegen gekommen sind. Dieser Zusammenhalt hat mich immer gertragen. So kann ich nur noch ein herzliches Vergelt´s Gott agen. Bleiben wir miteinander im Gebet verbunden."

"Ihre dankbare Schwester Michaela"

Schwester Michaelas Wunsch war es, eventuelle Spenden für ein Kinderheim in Polen zu verwenden. Diese Spenden bitte auf das folgende Konto:

Pfarrei Fronleichnam

Liga-Bank München, Kto-Nr.: 2142953 BLZ.: 75090300

Stichwort: Schwester Michaela

 

Pater Paulinus SDS

Abschiedsworte von Pater Paulinus

"Liebe Pfarrgemeinde von Fronleichnam,
Was ich jetzt schreibe, empfinden Sie vielleicht als selbstverständlich! Aber für mich ist es nicht so selbstverständlich, denn ich bin kein Mensch, der an den Zufall glaubt. Ich bin der festen Überzeugung, dass Sie zu meinem Leben und Vorankommen in München positiv beigetragen haben. Ich bin drei Jahre in dieser Pfarrgemeinde gewesen. Sie haben mich gut auf- und angenommen. Diese Aufnahme hat mir geholfen, mein Promotionsstudium besser weiterzuführen. Vergelt’s Gott! Nun darf ich Ihnen mit Freude mitteilen, dass ich mein Studium mit Erfolg abgeschlossen habe. Damit steht meiner Rückkehr in den Kongo, in meine Heimat, nichts mehr im Wege.

Die vergangenen drei Jahre waren für mich gesegnete Jahre. Ich habe eine wohlgefällige Zeit verbracht; ich war sehr gern in dieser Gemeinde. Die Mitte meiner Berufung waren doch die Begegnungen mit den Menschen, im Gottesdienst, bei Besuchen, bei Taufen, Trauungen, bei der Erstkommunionvorbereitung, sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ehren- und Hauptamtlichen. Diese Vielfalt an Gaben, an gemeinsamer Arbeit im Weinberg Gottes und an menschlicher Nähe lassen mich tief dankbar sein. Nun ist es soweit: nach diesen Jahren ist die Zeit zum Abschiednehmen gekommen. Am 27.03.2010 ist der Abschiedsgottesdienst vorgesehen.

Im Namen meiner Heimatordensprovinz bedanke ich mich für Ihre Unterstützung für die Entwicklung unserer Sekundarschule in Kolwezi. Gerne werde ich an die Pfarrgemeinde Fronleichnam zurückdenken. Ich freue mich aber auch schon auf die neue Aufgabe in meiner Heimat. Ich werde in unserem Ausbildungshaus tätig sein und Vorlesungen an unserer theologischen Hochschule geben.
Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen!"

P. Paulinus Monga, sds
14.03.2010

 

Kaufen Sie – bitte !!

Wer konnte schon widerstehen, wenn Pater Paulinus ohne Schirm, aber mit Charme und wärmendem Häubchen statt Melone zum Erwerb von GEPA-Waren einlud. Und dann noch der französische Akzent …
Bei den Kinderchristmetten wurde er für viele zu dem Gesicht und der Stimme unserer Kirche, was dieser gut anstand. P. Paulinus leitete in Fronleichnam an vielen Tagen die Eucharistie und war in die Erstkommunionvorbereitung mit eingebunden. Vor allem aber waren es die Jahre seiner Promotion. Nun ist er, der Doktor der Theologie, in seine Heimat zurückgekehrt und wird bei der Ausbildung von Priestern mitwirken.
Möge ihn Gottes Segen dabei begleiten.

Manfred Albang

 

Elisabeth Heindl-Hoffmann

Verheiratet, zwei Kinder, Jahrgang 1962, Pastoralassistentin bis 2010

- Glauben erleben und glauben lernen mit den Kindern und den Familien hier in der Pfarrei -

Fr. Heindl-Hoffmann kümmerte sich in unserer Pfarrei um die Familiengottesdienste, die Kinderbibeltage, die Erstkommunion-Vorbereitung und den Religionsunterricht an den Schulen.

 

 

Niemanden verachten – jeden achten – die Nächsten lieben

Schon wenige können oder wollen, was die Kirchenväter von einer Christin/einem Christen erwarten: niemanden verachten. Und dann noch mehr: jeden achten, die Menschen mögen, mit all ihren Peinlichkeiten und Fehlern. Das könnte - so vermuten Elisabeth Heindl-Hoffmann und ich – das Kriterium für gute Seelsorger sein. Die Nächsten lieben, das Gebot des Alten Testaments, ist dann schon die hohe Kunst? Kurzum: Frau Heindl-Hoffmann wird unserer Pfarrgemeinde sehr fehlen.
  Zehn Jahre lang hat sie das Leben in Fronleichnam geprägt. Viele Menschen, auch die, die sonst wenig mit der alltäglichen Kirche zu tun haben, werden sich ein Leben lang an ihre Erstkommunionvorbereitung erinnern – dank eines 1A – Konzepts, das Frau Heindl-Hoffmann zusammen mit Pfarrer Joseph und vielen Mitarbeiterinnen verwirklichte, an die  Familiengottesdienste, die Gefühl und auch, das ist eher selten, Verstand von Alt und Jung ansprachen. Sie und andere werden sich erinnern an ihr offenes Herz und Ohr für die Nöte der Menschen, ihre aktive Parteinahme für Benachteiligte und ihr unerschrockenes Eintreten für Gerechtigkeit. Stopp! Das liest sich jetzt ja wie ein Antrag auf einen Heiligsprechungsprozess. Doch wenn es Frau Heindl-Hoffmann allzu dick aufgetragen findet, wird sie mich anrufen und wir werden wie so oft herzlich lachen. Darauf freue ich mich.

Manfred Albang

 

 
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